Wissen ist Zukunft

Nachhaltige Entwicklung kann nur gelingen, wenn mit Phantasie und Kreativität die Zukunft gestaltet wird. Der Befähigung von Menschen zu nachhaltigem Handeln durch Bildung kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Die wichtigste Quelle für Ideen und daraus resultierende Innovationen sind gut ausgebildete Menschen.
Eine Bildung für nachhaltige Entwicklung stärkt und entwickelt die Möglichkeiten von einzelnen Personen, Gruppen, Gemeinschaften, Organisationen und Ländern, Einschätzungen und Entscheidungen zu Gunsten einer nachhaltigen Entwicklung zu treffen. Ein wichtiges Grundelement dieser Strategie ist der Erfahrungsaustausch zwischen Wissenschaftlern, Praktikern und Lernenden, um zu einem erhöhten Maß an Bewusstsein und Wissen in Bezug auf nachhaltige Entwicklung zu kommen.
Es ergeben sich große Chancen, die globalen Herausforderungen nachhaltiger Entwicklung zu bewältigen, wenn über gemeinsame Prozesse in Forschung und Lehre, Wertschöpfung und Güteraustausch den Menschen in aller Welt vermittelt wird, wie Wohlstand für alle über ressourceneffiziente Technologien erreicht werden kann.
Die Wissensvermittlung wurde von Anfang an als ein zentrales Thema im Forschungsprogramm des Sonderforschungsbereichs (SFB) 1026 verankert. Der Weg führt über Bildung und Qualifizierung. Ziel ist es, die Lehr- und Lernleistung in Bezug auf nachhaltige Produktion weltweit deutlich zu verbessern. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entwickeln informationstechnische Werkzeuge zum Wissensmanagement, erforschen Anreizsysteme für nachhaltiges Handeln und gestalten eine Arbeitsumgebung, die dem Arbeiter physisch und mental gerecht wird. Zielgruppen vom Schulkind bis zum Vorstandsmitglied werden dabei berücksichtigt. Verbindungen ergeben sich hierbei auch zum Querschnittsprojekt Public Awareness.